Marlen Hobrack, geboren 1986 in Bautzen, ist Literatur- und Kulturkritikerin, Kolumnistin und Autorin. Seit 2016 schreibt sie hauptberuflich u. a. für der Freitag, Zeit Online, Die Welt und Der Spiegel. Ihre Themen sind Klasse und Klassismus, Feminismus, Ostdeutschland und Mutterschaft. Drei Jahre lang erschien ihre Kolumne „Mutti Politics – Warum Mutterschaft politisch ist“ in der Freitag. In ihrem Sachbuch „Klassenbeste“ analysiert Marlen Hobrack die Bedeutung von Herkunft auf persönlicher wie auch auf gesellschaftlicher Ebene. 2023 debütierte sie mit „Schrödingers Grrrl“ als Romanautorin. In ihrem Memoir „Erbgut. Was von meiner Mutter bleibt“ setzt sie sich mit der Bewältigung des Nachlasses ihrer Mutter auseinander. In ihrem neuesten Buch „Stolz und Zweifel. Eine Verteidigung der Mutterschaft“ widerspricht Marlen Hobrack dem vorherrschenden Narrativ der Mutterschaft als Überforderung, Verlust oder Rückschritt und zeigt Mutterschaft als Erfahrung von Verantwortung, Ambivalenz und Gestaltungskraft. Sie hat drei Kinder und lebt in Leipzig.
Auszeichnungen u. a.: Jörg-Henle-Preis für Literaturkritik, Erster Platz bei der Erfurter Herbstlese, Preis des Literaturfestes Meißen (2023), Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Anna-Seghers-Preis (2025).
Veröffentlichungen (zuletzt):
– „Klassenbeste. Wie Herkunft unsere Gesellschaft spaltet“, Hanser Berlin, 2022
– „Schrödingers Grrrl“, Roman, Verbrecher Verlag, Berlin 2023
– „Klassismus“, Reclam, Ditzingen 2024
– „Erbgut. Was von meiner Mutter bleibt“, HarperCollins, Hamburg 2024
– „Stolz und Zweifel. Eine Verteidigung der Mutterschaft“, HarperCollins, Hamburg, August 2026
