Die in London geborene und mittlerweile in Berlin lebende Schriftstellerin und politische Aktivistin gewann 2016 mit ihrem ersten auf Deutsch verfassten Text „Herr Gröttrup setzt sich hin“ den Ingeborg-Bachmann-Preis; ihre Klagenfurter Rede zur Literatur 2020 trug den Titel „Dürfen Schwarze Blumen Malen?“. 2021 erschien ihr erster Roman „Adas Raum“. Zuvor hatte sie die Novellen „die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle“ und „Synchronicity“ verfasst, auch Essays gehören zu ihrem Werk. Sharon Dodua Otoo ist Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe „Witnessed“ im Verlag edition assemblage und engagiert sich für die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e. V., Phoenix e. V. sowie den Schwarzen queer-feministischen Verein ADEFRA. Zwischen 2022 und 2024 kuratierte sie das Schwarze Literaturfestival „Resonanzen“ in Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen. 2026 erschien ihr neuer Roman „So, in etwa, ist es geschehen“.
Auszeichnungen u. a.: Ingeborg-Bachmann-Preis (2016), Stipendium Deutscher Literaturfonds (2018), Schroeder Writer-in-Residence-Stipendium des Jesus College, Cambridge (2023), Honorary Fellow, Villa Aurora, USA (2024), Zürcher Poetikvorlesung (2025).
Veröffentlichungen (zuletzt):
– „Synchronicity“, Novelle, übers. von M. Nuenning, ed. assemblage, Münster 2014
– „Adas Raum“, Roman, S. Fischer, Frankfurt a. M. 2021
– „Herr Gröttrup setzt sich hin. Drei Texte“, S. Fischer, Frankfurt a. M. 2022
– „Mahlerstrasse 8“, Merve Verlag, Leipzig 2025
– „So, in etwa, ist es geschehen“, Roman, S. Fischer, Frankfurt a. M. 2026
