Ulrike Herrmann, geboren 1964 in Hamburg, ist Journalistin und Publizistin. Sie ist ausgebildete Bankkauffrau, Absolventin der Henri-Nannen-Journalistenschule, hat Geschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin studiert und war anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Körber-Stiftung sowie Pressesprecherin der Hamburger Gleichstellungssenatorin Krista Sager. Seit 2000 ist Ulrike Herrmann Wirtschaftskorrespondentin der Tageszeitung taz. Sie nimmt häufig an politischen Diskussionen in Hörfunk und Fernsehen teil und publiziert zu sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, zuletzt „Das Ende des Kapitalismus. Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden“, das in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Im März 2026 erschien „Geld als Waffe. Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet“, in dem Ulrike Herrmann große internationale Konflikte untersucht und analysiert, dass die Gründe nicht nur historisch, psychologisch oder politisch, sondern dass oft ökonomische Faktoren ausschlaggebend sind.
Auszeichnungen u. a.: Preis für Wirtschaftspublizistik der Keynes-Gesellschaft (2015), Otto-Brenner-Preis Spezial (2019).
Veröffentlichungen (zuletzt):
– „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Die Krise der heutigen Ökonomie oder was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können“, Piper, München 2018
– „Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen. Warum es kein Wunder ist, dass wir reich geworden sind“, Westend, Frankfurt a. M. 2019
– „Das Ende des Kapitalismus. Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden“, Kiepenheuer & Witsch, Köln 2022
– „Geld als Waffe. Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet“, Kiepenheuer & Witsch, Köln 2026
