Die Zeiten, als die Europäer*innen bewundernd, vielleicht manchmal auch skeptisch, aber immer respektvoll auf die Vereinigten Staaten von Amerika blickten, sind vorbei. Die älteste moderne Demokratie der Welt, die in diesem Jahr ihren 250. Geburtstag feierte, durchläuft gerade einen Stresstest. Immer noch eine Supermacht, sind die USA geprägt von politischer wie gesellschaftlicher Polarisierung wie selten in ihrer Geschichte. Die Kluft zwischen Tech-Milliardären und „normalen“ Amerikaner*innen, die ihre Tankrechnung nicht mehr bezahlen können, scheint das Land zu zerreißen. Auch nach außen wird die – noch – stärkste Militärmacht der Welt durch die erratische Politik ihres Präsidenten immer unberechenbarer. Bleiben die USA eine Demokratie oder passiert dort gerade das, was uns in Europa vielleicht auch bevorsteht? Im Gespräch sind die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon, die Co-Moderatorin des NDR-Podcasts „Amerika, wir müssen reden!“ ist, und Aaron Wiener, bis Anfang des Jahres Korrespondent der Zeitung „The Washington Post“.
Nana Brink
Jiffer Bourguignon und Aaron Wiener im Gespräch mit Nana Brink
Samstag, 29.08.2026
19:00
Eintritt frei!
