Geboren 1967, studierte in Aachen Kunstgeschichte und arbeitete anschließend am Suermondt-Ludwig-Museum Aachen. Neben Forschungsprojekten zur Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts – ihre Promotion befasste sich mit Kopien nach Vorlagen Albrecht Dürers – arbeitete sie vor allem als Ausstellungskuratorin. Seit März 2008 leitet Christine Vogt die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, zu deren Schwerpunkten die zeitgenössische grafische Kunst zählt. Als ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet gehört Vogt seit 2016 der Jury des Max und Moritz-Preises an, der im Rahmen des Internationalen Comic-Salons verliehen wird. In den vergangenen 20 Jahren kuratierte Vogt Ausstellungen zu den Werken von Ralf König, Linda McCartney, Loriot, Udo Lindenberg und zahlreichen Vertreter*innen der internationalen Pop-Art. Die von ihr konzipierte Walter Moers-Werkschau „Was gibt’s denn da zu lachen?“ ist zurzeit im Stadtmuseum Erlangen zu sehen.
