Claudia Zilla, geboren 1973 in Buenos Aires, studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie und promovierte an der Universität Heidelberg mit dem Schwerpunkt Lateinamerika. Seit 2005 arbeitet sie bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin, ab 2012 als Leiterin und seit 2019 als Senior Fellow der Forschungsgruppe Amerika. Claudia Zilla forscht zu Fragen von Demokratie und Entwicklung in Lateinamerika und der Karibik, Außenpolitik und deutsch- bzw. EU-lateinamerikanischen Beziehungen sowie zu feministischer Außen- und Entwicklungspolitik. Sie arbeitet mit an der Themenlinie „Autokratisierung als Herausforderung für die deutsche und europäische Politik“, die sich mit dem globalen Trend zur Autokratisierung und den Herausforderungen für die hiesige Politik befasst. Dabei entstehen mehrere Publikationen, u. a. „Autokratien unter US-Vormundschaft. Venezuela, Kuba und die Interessen der Regierung Trump“ (2026).
