Klaus Brinkbäumer, geboren 1967 in Münster, ist Moderator, Autor und Filmemacher. Seit 30 Jahren ist er den USA eng verbunden. Seit seinem Studium an der University of California, Santa Barbara, verfolgt er das politische und kulturelle Leben in den USA. 2007 ging er als Korrespondent des Spiegel nach New York und erlebte die Krisenjahre sowie die Amtszeit Obamas vor Ort. Von 2015 bis 2018 war Klaus Brinkbäumer Chefredakteur des Spiegel und Herausgeber von Spiegel Online. Seine Reportagen gewannen zahlreiche Preise. 2018 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt erneut in die USA, von wo aus er als Journalist für Die Zeit sowie als Filmemacher und Buchautor tätig war. 2019 wurde er in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels berufen. Von 2021 bis 2024 war Klaus Brinkbäumer Programmdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig. Zum Thema Amerika erschien zuletzt das Buch „Der amerikanische Albtraum. Faschismus made in USA“. Zusammen mit Rieke Havertz veröffentlicht er wöchentlich den Podcast „OK, America?“.
Auszeichnungen u. a.: Egon-Erwin-Kisch-Preis (2007), Henri-Nannen-Preis (2007, 2009), Deutscher Reporterpreis (2009), Chefredakteur des Jahres (2016), Reporter der Welt für investigativen Journalismus (2017), Scoop-Award zus. mit R. Havertz (2025).
Veröffentlichungen (zuletzt):
– „Nachruf auf Amerika. Das Ende einer Freundschaft und die Zukunft des Westens“, S. Fischer, Frankfurt a. M. 2018
– „Das kluge, lustige, gesunde, ungebremste, glückliche, sehr lange Leben. Die Weisheit der Hundertjährigen. Eine Weltreise“, zus. mit S. Shafy, S. Fischer, Frankfurt a. M. 2019
– „Im Wahn. Die amerikanische Katastrophe“, zus. mit S. Lamby, C.H. Beck, München 2020
– „Zeit der Abschiede. Sieben Jahre des Loslassens und Wiederfindens“, C.H. Beck, München 2025
– „Der amerikanische Albtraum. Faschismus made in USA“, S. Fischer, Frankfurt a. M. 2026
