Zum 100. Geburtstag der Quantentheorie lud ELINAS, das Erlanger Zentrum für Literatur und Naturwissenschaft, gemeinsam mit dem Department Physik der FAU Erlangen, Comicschaffende zu einem künstlerisch-wissenschaftlichen Dialog über Quantenphysik ein. Der künstlerischen Freiheit waren keine Grenzen gesetzt, der Dialog mit den Expert*innen der Quantentheorie war jedoch vorausgesetzt. Entstanden sind 26 Perspektiven auf die Vielfalt quantenphysikalischer Phänomene, die die unendlichen Möglichkeitsräume und Verschränkungspotentiale von Kunst und Wissenschaft ausloten – sei es in Superhelden- oder Fantasygeschichten, als fantastische Reisen in quantastische Welten oder als visuelle Metaphern der Quantentheorie. So erforscht die Ausstellung Unbestimmtheitsstellen sowohl in der Kunst als auch in der Physik mit kreativer Virtuosität: Kunst und Wissenschaft verschränken sich zu einem gegenseitig erhellenden Dialog.
Das Projekt „Quantastische Comics“ wurde vom Erlanger Zentrum für Literatur und Naturwissenschaft (ELINAS) der FAU zusammen mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) organisiert, mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung.
Die Ausstellung ist im Rahmen und mit Unterstützung des 22. Internationalen Comic-Salons 2026 entstanden.
