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Stadt bittet um Spenden

Aufgrund der angespannten Haushaltslage der Stadt Erlangen stand lange Zeit nicht fest, ob das 46. Erlanger Poet*innenfest in diesem August überhaupt stattfinden kann. Erst im Januar entschied der Stadtrat mit Mehrheit, dass die Einsparvorgabe an das Erlanger Kulturamt um 80.000 Euro reduziert wird. Um die Gesamtkosten für das Festival von rund 200.000 Euro aufbringen zu können, sollen weitere Sponsoringmittel und Zuschüsse eingeworben werden. Außerdem meldeten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zu Wort und kündigten an, das Poet*innenfest mit einer Spende unterstützen zu wollen.

Das Kulturamt der Stadt Erlangen hat dafür auf dem Spendenportal „WirWunder“ des Hauptsponsors des Poet*innenfests, der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach, ein Projekt eingerichtet, das man schnell findet, wenn man unter www.wirwunder.de den Suchbegriff „Poet*innenfest“ eingibt. Hier kann man bequem auf allen online gängigen Zahlungswegen einen Betrag einzahlen und erhält auf Wunsch eine Spendenquittung. WirWunder ist eine Kooperation mit der größten deutschen Spendenplattform „betterplace“, auf die man im Verlauf des Vorgangs auch weitergeleitet wird.

Wer lieber eine klassische Überweisung tätigen möchte, kann dies natürlich auch tun. Die Überweisung ist an die IBAN DE79 7635 0000 0000 0000 31 zu richten (Sparkasse Erlangen, BIC BYLADEM1ERH). Dabei ist darauf zu achten, bei Verwendungszweck „Spende Poetenfest 2026“ einzutragen. Wer eine Spendenquittung zugesandt haben möchte, wird gebeten, im Bemerkungsfeld auch noch seine Postadresse einzugeben.

Katerina Poladjan erhält Preis der Leipziger Buchmesse 2026

Der Preis der Leipziger Buchmesse für „Belletristik“ geht in diesem Jahr an Katerina Poladjan. Sie erhielt die Auszeichnung für ihren Roman „Goldstrand“ (S. Fischer), den Sie 2025 bei uns vorgestellt hat.

Das Erlanger Poet*innenfest gratuliert herzlich!

Weitere Informationen unter: www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

Poet*innenfest 2026 kann geplant werden

Um das Festival zu ermöglichen, hat der Stadtrat die Einsparvorgabe für das Kulturamt reduziert. Wegen der angespannten Haushaltslage sind zusätzliche Einnahmen nötig – etwa durch Sponsorinnen und ein geplantes Spendenkonto.

Der Stadtrat hat im Zuge der Haushaltsberatungen in seiner Sitzung am 22. Januar beschlossen, die Einsparvorgabe des Kulturamts um 80.000 Euro zu reduzieren. Um das Fest zu finanzieren, sollen jedoch weitere Einnahmequellen erschlossen werden.

Aufgrund der problematischen Haushaltslage ist die Stadt Erlangen angehalten, Ausgaben für freiwillige Leistungen zu reduzieren. Die damit für das Kulturamt verbundenen Einsparvorgaben hatten dazu geführt, dass die Verantwortlichen keine Möglichkeit sahen, mit den vorhandenen Mitteln im Jahr 2026 ein Poet*innenfest durchzuführen. Auch mit der reduzierten Einsparvorgabe bleibt die Finanzierung eine Herausforderung: Ein – wie bereits 2025 – um einen Tag verkürztes Festival kostet weiterhin über 200.000 Euro. Das Kulturamt ist daher auf erhebliche Einnahmesteigerungen angewiesen. Neben der intensiven Suche nach weiteren Sponsoren soll auf Anregung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger unter anderem ein Spendenkonto eingerichtet werden.

Weitere Informationen hier.