Liya Yu ist neuropolitische Philosophin und Politikwissenschaftlerin. Sie studierte in Cambridge und New York, wo sie an der Columbia University in Politikwissenschaften promovierte. Momentan ist sie Non-resident Research Fellow am Institut für Medizinische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München und lehrt an der Universität der Künste in Berlin. Ihre Interviews und Meinungsbeiträge sind u. a. bei ARD, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel, Deutschlandfunk, New Scientist und im Philosophie Magazin erschienen. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Das Philosophie Magazin ernannte ihren neuropolitischen Ansatz zu einer der führenden Ideen für das Jahr 2025. Liya Yu verbindet aktuelle Erkenntnisse aus der Gehirnforschung mit der Frage, was demokratischen Zusammenhalt stärkt und was ihn gefährdet. Sie macht verständlich, wie Manipulation wirkt, wie wir sie besser erkennen und wie wir im Denken und gesellschaftlichen Miteinander wieder handlungsfähiger werden.
Auszeichnung u. a.: Artist in Residence Taipei’s Treasure Hill Artist Village (2021–2022).
Veröffentlichung:
– „Hirn statt Moral. Warum nur Neuropolitik den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichert“, Econ, Berlin 2026
