Poet*innenfest 2026 kann geplant werden

Um das Festival zu ermöglichen, hat der Stadtrat die Einsparvorgabe für das Kulturamt reduziert. Wegen der angespannten Haushaltslage sind zusätzliche Einnahmen nötig – etwa durch Sponsorinnen und ein geplantes Spendenkonto.

Der Stadtrat hat im Zuge der Haushaltsberatungen in seiner Sitzung am 22. Januar beschlossen, die Einsparvorgabe des Kulturamts um 80.000 Euro zu reduzieren. Um das Fest zu finanzieren, sollen jedoch weitere Einnahmequellen erschlossen werden.

Aufgrund der problematischen Haushaltslage ist die Stadt Erlangen angehalten, Ausgaben für freiwillige Leistungen zu reduzieren. Die damit für das Kulturamt verbundenen Einsparvorgaben hatten dazu geführt, dass die Verantwortlichen keine Möglichkeit sahen, mit den vorhandenen Mitteln im Jahr 2026 ein Poet*innenfest durchzuführen. Auch mit der reduzierten Einsparvorgabe bleibt die Finanzierung eine Herausforderung: Ein – wie bereits 2025 – um einen Tag verkürztes Festival kostet weiterhin über 200.000 Euro. Das Kulturamt ist daher auf erhebliche Einnahmesteigerungen angewiesen. Neben der intensiven Suche nach weiteren Sponsoren soll auf Anregung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger unter anderem ein Spendenkonto eingerichtet werden.

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